Letztes Jahr war ja mein Bruder in der Türkei im Urlaub, genauer in Antalya. Er entschied sich für die 700.000 Einwohner Stadt als Ziel seiner Reise, weil dort auch gleich der internationale Flughafen ist und er auf lange Fahrten innerhalb der Türkei verzichten wollte. Schließlich gibt es auch in Antalya selbst einiges zu entdecken. So dienten die ersten Tage der Reise, die mit einem recht angenehmen Flug begann, der puren Entspannung. Die Sandstrände hatten es meinem Bruder schon in den Reisekatalogen angetan und sie wollte er natürlich auch kennen lernen.
Am begehrtesten sei der Lara-Strand, der östlich von Antalya liegt und der Konyaalti-Strand westlich der Stadt. Beide Strände waren ihm dann aber doch zu überfüllt und so begann er, sich nach anderweitigen Freizeitbeschäftigungen umzuschauen, denn ein fauler Mensch ist mein Bruder nun wirklich nicht.
Schnell war klar, er wollte klettern. Das Taurusgebirge bot ihm hierfür die beste Möglichkeit. Da mein Bruder keine Kinder hat, konnte er schon im März seine Reise buchen. Diese Chance ließ er sich aufgrund der günstigeren Preise nicht entgehen. Als er aber ankam, war er doch sehr überrascht. Denn das Taurusgebirge, das die Stadt umgibt, bot im März noch tolle Wintersportmöglichkeiten. Nach der Abfahrt konnte er dann wieder am Strand relaxen. Winter- und Sommer-Urlaub in einem – was kann es Schöneres geben?
Natürlich stand auch bei meinem Bruder ein wenig Sight-Seeing auf dem Programm. Dabei besuchte er den alten Hafen der Stadt, das Archäologische Museum und die Kursunlu-Wasserfälle. Er erfuhr auch, dass im Herbst stets das Goldene Orange Filmfestival in Antalya stattfindet, aber leider hat er im Herbst dann keinen Urlaub mehr bekommen, sonst wäre er sicher noch einmal hin gefahren.
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